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Argumente für den Glauben


Vortrag auf der Kirchenwoche in See / Niesky 2003 von Pfr. Jörg Gintrowski



a) Einführung: Vernunft und Glaube
b) Die Welt als Hinweis auf Gott
c) Die Stimme des Herzens
d) Der Ruf Gottes auf dem Lebensweg
e) Die Erinnerung der Menschheit
f) Die Person Jesus Christus
g) Gottes Geist in der Geschichte
h) Das Volk Gottes in allen Nationen

Einführung: Vernunft und Glaube

Liebe Kirchenwochenleute,

mein Thema für den heutigen Abend lautet: Argumente für den Glauben.
Da denken manche von Euch vielleicht: was haben denn Verstandesargumente mit dem Glauben zu tun? Der Glaube ist doch schließlich eine Herzensangelegenheit, oder?

Dazu will ich mal kurz von mir erzählen:
Als ich gerade 18 Jahre alt war machte ich die Bekanntschaft von überzeugten Christen. Ich war schwer beeindruckt von ihrer Liebe und ihrer Art miteinander umzugehen. Was sie mir erzählten, stellte meine bisherige Lebenseinstellung total in Frage. Ich begann mich ernsthaft damit auseinanderzusetzen, ob Gott existiert und ob Jesus wirklich da ist, so wie sie es behaupten. Mir wurde klar, dass, wenn ich mich darauf einlasse, mein ganzes bisheriges Weltbild umgekrempelt würde: Mein Leben wäre kein bloßer Zufall mehr, diese Welt wäre ein Geschenk und eine Aufgabe an uns, usw. Da bekam ich ernsthafte Zweifel, ob das nicht alles unsinnig ist, ob die Christen nicht einfach einer Fata Morgana folgen.
Es war nicht so, daß ich nicht glauben wollte, aber ich konnte es nicht, weil ich mich nicht auf etwas einlassen wollte, was unvernünftig und unsinnig ist. Da bekam ich beim einem christlichen Kongreß den entscheidenden Impuls durch ein Buch von Paul Little. Es hieß "Ich weiß, warum ich glaube!" Dieses Buch hat mir zwar nicht bewiesen, daß es Gott gibt, aber es hat doch einleuchtend erklärt, wieso man mit guten Gründen Christ sein kann. Das hat mir gereicht. Erst nachdem mir der christliche Glaube auch verstandesmäßig plausibel war, konnte ich es wagen, Gott zu vertrauen. Paulus schreibt Römer 12,2: "Ändert euch durch die Erneuerung eures Verstandes! Es geht beim Christwerden also auch um eine Erneuerung des Denkens. Das Denken ist neben dem Willen, dem Gefühl und vor allem dem Vertrauen ein wesentlicher Bestandteil des Glaubens. Deshalb gibt es auch Hindernisse im Denken, die Menschen davon abhalten können, Christ zu werden. Es soll heute Abend darum gehen, solche Hindernisse wegzuräumen, bzw. uns dafür auszurüsten, daß wir in den Köpfen unserer Gesprächspartner solche Hindernisse aus dem Weg räumen können.

Es ist ja leider so, daß viele suchende Menschen den Christen die Frage stellen: "Wie soll ich mir das alles vorstellen mit dem Gott, von dem du erzählst? Wie paßt das alles mit meiner Erfahrung zusammen?" Oft genug werden diese suchenden Menschen damit abgefertigt, daß man Ihnen sagt: "Das mußt du eben glauben! Du mußt Jesus eben fühlen!" So als wäre der Glaube die Ausschaltung des Verstandes. Wem diese Antworten nicht reichen, der kann gehen. Er hat halt Pech gehabt!

Diese Einstellung hat einen langen geistesgeschichtlichen Hintergrund: Sie ist das schlechte Erbe eines Theologen mit dem passenden Namen Schleiermacher. Der hat nämlich behauptet Religion, das sei Anschauung und Gefühl, also nichts für den Verstand, also eher etwas für Frauen, Weiberkram gewissermaßen. Deshalb muß man sich ja auch nicht wundern, daß seitdem Schleiermacher die Theologie beherrscht, die Frauen in Deutschland in der Kirche in der Überzahl sind. Denn die sind ja angeblich die Spezialisten für alles, was Gefühle angeht. In anderen Kulturkreisen oder im Judentum ist das Gebet dagegen vor allen Dingen Männersache.

Das mit der Religion als Gefühl kam so: Vor Schleiermacher gab es den berühmten Philosophen Emanuel Kant. Der hat mit philosophischen Mitteln gezeigt, daß man Gott nicht beweisen kann. Seitdem galt das Reden von Gott in gebildeten Kreisen als intellektuell unanständig.

Dagegen hat Schleiermacher nun einen Durchbruch erzielt, aber leider an der falschen Stelle. Er beugt sich nämlich der Vorgabe von Kant und meint auch, Religion hat mit dem Verstand nichts zu tun, aber: Sie hat eine eigene Provinz im Gemüt, nämlich das Gefühl. Das klingt erst einmal ganz charismatisch und Schleiermacher wurde auch tatsächlich bei den Herrnhuter Pietisten erzogen. Trotzdem ist es krank, denn er verabschiedet das Denken aus dem Glauben.

Den glauben auf das Gefühl zu reduzieren wäre auch gar nicht nötig.
Denn, wenn man etwas mit philosophischen Mitteln nicht beweisen kann, heißt das ja noch lange nicht, daß es das nicht gibt. Genau sowenig wie Gott kann man ja die Existenz von Haß oder Liebe oder etwa das menschliche Gewissen philosophisch beweisen. Trotzdem sind sie alle höchst real.

Dazu kommt: Kant ist im Käfig seiner Denkvoraussetzungen zwar völlig logisch - aber: stimmen seine Denkvoraussetzungen? Dazu gehört zum Beispiel, daß er die Möglichkeit von Offenbarung, also dem Einbruch einer anderen Wirklichkeit in unsere Welt von vornherein ausschließt.

Im scharfen Gegensatz zu Kant hat die katholische Kirche das Dogma verfaßt, "daß Gott aus der Natur der Welt mit den Mitteln des Verstandes klar erkannt werden kann." Das ist erst mal eine starke Position, denn sie ist ganz in der Linie von Römer 1 gedacht: Wer klar denkt, der muß glauben. Es ist unvernünftig und Zeichen eines verwirrten Verstandes, Gott abzulehnen. Atheismus ist verkehrtes Denken.

Diese katholische Position ist aber auch schwierig, denn wir werden es nie schaffen, jemand mit Argumenten zum Glauben zu zwingen, seien sie auch noch so einleuchtend. Glaube ist vielmehr abhängig vom Wirken Gottes selbst: "Der Geist weht, wo er will", sagt Jesus (Joh. 3) Trotzdem gibt es eine Fülle von Hinweisen auf Gottes Lebendigkeit und Wirken, die für den suchenden Menschen ein mächtiger Impuls sind, so wie ich es erlebt habe. Diese Hinweise und Argumente sind für einen verstockten und verblendeten Menschen nicht zwingend. Er wird sich ihnen immer entziehen können. Der Glaube bleibt immer ein Wagnis, ein Schritt des Vertrauens auf Jesus zu. Aber: Dieser Schritt ist kein Sprung in ein schwarzes Loch. Es gibt vielmehr tausend gute Gründe dafür, daß die Arme des Vaters mich auffangen, wenn ich es wage, zu springen.

Das Denken ist nicht die Grundlage des Glaubens. Grundlage sind die großen Taten Gottes. Es sind nicht unsere Theorien, Ideen oder Träume; es sind die wirklichen Taten Gottes, die das Fundament unseres Glaubens darstellen. Es ist der lebendige Christus. Das ist der Grund auf dem unser Glaube ruht. Denen, die ihm vertrauen, denen bezeugt sich der Heilige Geist, indem er ihnen in ihrem Herzen die Gewißheit der Gnade schenkt. "Der Heilige Geist bezeugt unserm Geist, daß wir Gottes Kinder sind!" (Römer 8)
Woher weiß ich also, daß ich Gottes Kind bin? Weil Gott selber mir diese Gewißheit ins Herz gibt. Jesus in meinem Innern, in meinem Bewußtsein und Jesus als der lebendige Herr- das ist der Grund des Glaubens. Er schenkt mir die Gewißheit, daß das was er am Kreuz getan hat auch für mich gilt und daß ich Gottes Kind geworden bin.

Trotzdem dürfen wir als Christen nicht das Denken verabschieden. Das Denken ist ein Teil des Glaubens. Denn das Evangelium ist ein vernünftige und verständliche Botschaft. Sie lautet: "Gott ist Mensch geworden und dieser Mensch ist für deine Sünden gestorben und auferstanden, damit du ewiges Leben hast und ein Kind Gottes wirst!"

Jetzt komme ich zu den Argumenten und Hinweisen, die es plausibel machen, dieser Botschaft zu glauben:

b) Die Welt als Hinweis auf Gott

Das erste starke Argument, an Gott zu glauben, ist die Beschaffenheit der Welt und des Kosmos, in dem wir leben. Jeder der mit offenem Herzen die Schönheit eines Schmetterlings bewundert, oder die komplizierten Flugeigenschaften einer Libelle analysiert, oder sich in die Funktionsweise des menschlichen Körpers vertieft, jeder der sich das genau anschaut, muß eigentlich auf die Idee kommen, daß hier ein genialer Erfinder am Werk ist! Das beginnt im Mikrokosmos, z. B. beim genetischen Code und es endet bei der Struktur unseres Weltalls: Nur in unserer Entfernung von der Sonne, ist Leben auf der Erde möglich. Durch die Erdumdrehung werden wir vor Überhitzung geschützt. Würde sich die Erde aber langsamer drehen, z.B. wie der Mond hätten wir Temperaturschwankungen zwischen plus 100 und minus 100 °C. Wäre der Mond näher an der Erde würden Flutwellen unsere Kontinente überschwemmen. Hätte die Erde einen kleineren Durchmesser als ihre ca` 13.000 km, so hätte sie zu wenig Anziehungskraft; wäre der Durchmesser größer, so gäbe es zu wenig Wasser. Nur dadurch, daß alle diese Faktoren optimal eingestellt sind, ist menschliches Leben auf der Erde möglich. Die Annahme, daß das alles nur durch Zufall so gekommen sein soll, ist sehr unwahrscheinlich und absurd. Der Atheismus braucht also schon an dieser Stelle viel mehr Glauben an den Zufall, als es ein vernünftiger Glaube an den Schöpfer erfordert.

Der Haupteinwand für dieses erste Argument begegnet jedem im Schulunterricht, wo er bis heute noch als gesicherte naturwissenschaftliche Erkenntnis verkauft wird, obwohl es sich in Wirklichkeit nur um ein sehr wackelige Theorie handelt. Ich meine die Evolutionstheorie, also die Behauptung, daß das Leben aus Zufall entstanden sei und sich dann durch zufällige Mutationen immer höher entwickelt habe.

Nur drei Gründe möchte ich nennen, weshalb die Evolutionstheorie mich nicht überzeugt: Erstens: Es ist absurd zu behaupten, daß durch Zufall komplexes Leben entsteht. Aus Buchstaben wird nicht zufällig ein Gedicht, aus Körnern wird nicht zufällig ein Brot. In der Naturwissenschaft nennt man diesen Grundsatz Entropie. Zufall zerstört und verbreitet Chaos. Damit komplexe Systeme entstehen braucht es eine kreative Intelligenz. Und je raffinierter und sensibler diese Systeme sind, desto größer ist die kreative Intelligenz, die sie geschaffen hat. Die Evolutionstheorie dagegen braucht den absurden Glauben an den Zufall.
Zweitens haben mir Biologen gesagt, daß sich die Verschiedenheit der Arten im Tierreich und in der Pflanzenwelt viel besser durch die Annahme einer Schöpfung erklären läßt, als durch einen nie bewiesenen Artensprung. Das schließt Entwicklungen innerhalb der Menschheit oder der Tierrassen überhaupt nicht aus.
Drittens ist das evolutionistische Weltbild von Darwin und Haeckel ein Produkt des Fortschrittsoptimismus des 19. Jahrhunderts. Man meinte, mit der Natur und der Menschheit geht es immer aufwärts. Diese Denkvoraussetzung wurde schon durch die bitteren geschichtlichen Erfahrungen des letzten Jahrhunderts widerlegt. Sie widerspricht auch der biologischen Beobachtung der Natur: Die Biologie beobachtet nämlich in der Natur keineswegs, daß sich das Leben immer höher entwickelt und immer breiter auffächert, im Gegenteil: Immer mehr Arten sterben aus, das Spektrum der biologischen Vielfalt wird immer kleiner.
Die Evolutionstheorie kann also nicht als eine seriöse naturwissenschaftliche Theorie gelten. Deshalb wird sie von den meisten großen Physikern auch nicht akzeptiert. Selbst wenn sie keine Christen sind, sind sie doch Theisten, also Menschen die mit Gott rechnen, wie z.B. Albert Einstein oder Carl Friedrich von Weizsäcker.
Der Apostel Paulus schreibt Römer 1 Vers 20: "Gottes ewige Kraft und Gottheit wird seit der Schöpfung der Welt an seinen Werken mit der Vernunft wahrgenommen." Die ideologisch unverstellte Wahrnehmung zieht aus der alltäglichen Beobachtung den Rückschluß, daß hinter der Schönheit und dem Zusammenwirken der Natur die Intelligenz eines Schöpfers stehen muß. Das ist das erste starke Argument an Gott zu glauben.

c) Die Stimme des Herzens

Das zweite starke Argument ist die Befindlichkeit von uns Menschen selber. In jedem Menschen wohnt eine tiefe Sehnsucht nach völliger Annahme. Von Nena gab es mal einen Hit: "Ich will Liebe die endlos ist!" Sie singt: "Das Heute rast vorbei; Gestern - das liegt mir nicht, ich will Liebe die endlos ist!" Genau so singt mein Lieblings- Rockstar Bruce Springsteen: Everybody`s got a hungry heart!" Diese Lieder hätten ja nicht so einen durchschlagenden Erfolg, wenn sie nicht eine allgemeine Sehnsucht aussprechen würden. Ich erinnere mich noch genau, daß ich auch so eine Sehnsucht in mir trug, bevor ich Christ wurde. Es ist die Suche nach einem letzten Ja, die Suche danach, daß jemand unbedingt und für immer zu mir ja sagt. Da reicht weder die Liebe deiner Eltern noch die deiner Freundin oder deines Freundes. Kein Mensch auf der Welt kann dir diese Liebe geben, die endlos ist, die du aber unbedingt brauchst, um Leben zu können. Die meisten Menschen suchen die Erfüllung dieser Sehnsucht im beruflichen Erfolg oder in wechselnden Partnerschaften oder in einer Sucht. Auch manche Ehen zerbrechen daran, daß einer dem anderen nicht geben kann, was nur bei Jesus zu finden ist. Augustinus, ein gefeierter Star und Playboy seiner Zeit, zieht später den Schluß: "Unruhig ist unser Herz, bis es ruht, o Gott, in dir!"

Außer dieser Sehnsucht nach Gott gibt es im Innern jedes Menschen ein Gewissen. Jeder Mensch hat es an sich, daß er seine eigenen Taten und Worte beurteilt. Er hat ein verborgenes Wissen darum, daß er für sein Leben Ver - antwortung hat. Oft ist es unterdrückt oder verdrängt, aber im Grunde weiß es jeder, daß er mit seinem Verhalten dem eine Antwort schuldig ist, der ihm das Leben geschenkt hat. Wie wäre es sonst zu erklären, daß es immer wieder vorkommt, daß Verbrecher unentdeckt bleiben und sich trotzdem nach vielen Jahren freiwillig der Polizei stellen, eben weil ihnen dieses Gewissen, die Stimme Gottes in ihrem Innern, keine Ruhe läßt.
Genauso ist es in unserem Bewußtsein verankert, daß wir ursprünglich für die Ewigkeit bestimmt sind. Denn sonst könnten wir uns ja mit der Vergänglichkeit abfinden, so wie manche Leute oberflächlich daherreden: "Das Sterben muß halt sein, damit wieder neues Leben möglich wird."
In Wirklichkeit aber leiden wir schrecklich daran, daß unser Leben ein Ende hat und daß ein Mensch den wir lieben uns verläßt. Wir wissen im Grunde ganz genau: Der Tod ist nicht normal! So war es ursprünglich nicht gedacht! Heinz Rudolf Kunze singt: "zum Beispiel, dass ein kleines Kind beim Spiel mit Gift verreckt,…zum Beispiel, dass ein naher Mensch vor Schmerzen schreit und stirbt… Auch wenn der pünktlich Gereift mich laut dafür verhöhnt - noch hab ich mich, noch hab ich mich an nichts gewöhnt!" An das Sterben, besonders an das grausame, das frühe und das massenhafte können wir uns einfach nicht gewöhnen. Das ist auch ganz in Ordnung so, denn es zeigt uns, daß die Welt, so wie sie jetzt ist, nicht unser eigentliches Zuhause ist.

d) Der Ruf Gottes auf dem Lebensweg

Ein drittes Argument ist die Erfahrung Gottes, die jeder in seinem Lebenslauf macht. Wir erleben Fügungen und Führungen, in denen Gott uns zu sich ruft. Die Frage ist nur, ob ich als Nichtchrist diesem Ruf folge und Gott suche, oder ob ich ihn unterdrücke und ihn überhöre. Es gibt ein berühmtes Buch von Max Frisch, das auch zur Schullektüre gehört und hervorragend verfilmt ist. Es heißt Homo faber - auf Deutsch "Der gemachte Mann"! Es handelt von einem, der alles im Griff hat, ein Self- made- Typ, der für alles was ihm passiert eine Erklärung parat hat. Aber auf einmal geschehen lauter merkwürdige Zufälle, und sein scheinbar so sicheres Weltbild gerät ins Wanken.

Das kennt doch jeder: Ich erlebe etwas Überraschendes, und denke: "Das kann doch einfach kein Zufall sein!" Es kann genau so in glücklichen wie in unglücklichen Momenten geschehen, dass ich den Ruf Gottes an mich höre.
Da trifft jemand ein Unglück oder eine Krankheit und plötzlich bricht die Erkenntnis in ihm auf: Das ist nicht einfach so geschehen. Da gibt es eine Hand, die mich schlägt; da ist jemand im Off, der mir diese Last auferlegt.
Oder die Frau bei mir im Glaubenskurs, die erzählt warum sie hier mitmacht. Sie sagt: "Als meine Kinder geboren wurden, da war das für mich ein so großes Wunder, da konnte ich einfach nicht mehr anders als Gott zu danken und zu ihm zu beten." Ihr Glück war der Ruf Gottes an sie, und sie war wach genug, diesen Ruf nicht zu überhören.

Wenn wir Christen von der Führung Gottes im Lebenslauf reden, durch die er uns erfahrbar wird, meinen wir deshalb noch lange nicht, daß wir jetzt schon alles erklären können. Vielmehr bleiben auch in meinem Leben viele Rätsel und Fragen stehen, auf die ich erst im Himmel eine Antwort haben werde. Aber ich erlebe trotzdem, daß Gott heute da ist; ich merke, daß mein Leben kein Zufall ist, und ich glaube Jesus wenn er sagt, daß kein Haar von meinem Kopf fällt, ohne daß der Vater im Himmel es weiß.

e) Die Erinnerung der Menschheit

Wir kommen zum vierten Argument dafür, warum es vernünftig ist an Gott zu glauben. Ich möchte es das Urwissen der Menschheit nennen. Die ältesten kulturellen Zeugnisse der Menschheit aus der Altsteinzeit zeigen religiöse Handlungen. Die Höhlenmalereien in Südfrankreich und im Ural stellen uns Menschen vor Augen, die selbstverständlich mit Gott rechnen. Auch die ältesten Bauwerke der Menschheit haben religiöse Bedeutung z.B. die Steinmale von Stonehenge oder auf den Osterinseln im Pazifik. Wo immer die Entdecker der letzten Jahrhunderte hinkamen, fanden sie nie atheistische Ureinwohner vor. Immer war ein Wissen um einen Schöpfergott vorhanden. Ob es einen persönlichen Gott gibt, war für die Begegnung mit den ersten Missionaren kein strittiges Thema. Es ging vielmehr darum, wie man Gott erfahren kann und wo er sich offenbart hat.
Das Urwissen der Völker beschränkte sich keineswegs allein auf allgemeine Gottesvorstellungen. Es gab zum Teil sogar ein prophetisches Wissen, das darüber hinausging: Als Don Richardson in den sechziger Jahren zum Indianer Stamm der Sawi nach Neuguinea in der Südsee kam, hatten diese vorher keinerlei Kontakt zur westlichen Zivilisation. Aber sie besaßen ein religiöses Wissen, daß eines Tages ein Friedenskind kommen würde, daß Gott in die Welt schicken würde.

Wo haben die das her? Wer hat es ihnen gesagt? Dafür gibt es meines Erachtens nur eine Antwort: Gott selbst hat es in ihr Herz gelegt. Es ist die Ewigkeit in ihren Herzen, eine Ahnung vom Evangelium, die in den Völkern vorhanden ist.

Der Atheismus dagegen ist eine späte westliche Erfindung der Menschheitsgeschichte. Laut neuester Statistik sind ein Drittel der Menschen (2 Milliarden) Christen; über 50% gehören anderen Religionen an und nur 10 bis 15% sind Atheisten.

f) Die Person Jesus Christus

Das fünfte und stärkste Argument für den Glauben ist Jesus selber. Ich halte es eigentlich für ausgeschlossen, daß sich jemand ehrlich und offenen Herzens mit Jesus beschäftigt, ohne daß er dabei zum Glauben kommt.
Dabei war es schon damals nicht offensichtlich, daß Gott am Werk ist. Einer der besten Freunde von Jesus, Johannes der Täufer, saß im Gefängnis; seine Hinrichtung stand unmittelbar bevor. Da überfielen ihn ernste Glaubenszweifel und er schickte seine Jünger mit Fragen zu Jesus: "Bist du der Sohn Gottes? Ist Gott wirklich da? Ist das Reich Gottes jetzt schon angebrochen?" Er bekommt eine schlagende Antwort von Jesus selbst: "Sagt Johannes, was ihr hört und seht: Blinde sehen, Lahme gehen, Tote stehen auf und den Armen wird das Evangelium gepredigt."
Wie willst du das alles erklären -ohne Gott? Ohne Gott, der in dem Menschen Jesus zu uns gekommen ist. Die Werke, die Worte und die Wirkung von Jesus kann man nicht erklären, ohne mit Gott zu rechnen. Der Erklärungsnotstand liegt bei den Nichtchristen, nicht bei uns.
Die Illustrierten Spiegel und Stern und andere Massenmedien unternehmen immer wieder Anläufe, die Gottheit Jesu zu demontieren. Aber sie müssen dabei immer die Bibel gegen den Strich bürsten. Sie müssen immer gegen die wirklichen Augenzeugen argumentieren. Sie reden gegen die Erfahrung tausender Menschen an, die Jesus wirklich begegnet sind. Da können sie soviel Theologieprofessoren zitieren, wie sie wollen, sie haben immer die Wirklichkeit Jesu gegen sich.

Wer sich anschaut, was damals am Kreuz geschehen ist, der merkt, daß hier eine Liebe zu entdecken ist, die alle menschlichen Möglichkeiten sprengt. Der Anblick des Kreuzes hat schon sehr viele Menschen zu Christen gemacht.
Die Liebe Jesu hat eine überwältigende Kraft darin, daß er stellvertretend für uns leidet, damit wir vor der Hölle und ewigen Verdammnis gerettet werden. Er sagt: "Nehmt mich, und laßt diese gehen!" Voller Liebe betet er für seine Folterer und brutalen Henkersknechte "Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!"
Wir sehen einen Menschen der trotz seines unschuldigen Foltertodes so von Haß und Rachegefühlen frei ist, daß er noch in dieser Situation die Kraft der Vergebung ausstrahlt. Zu dem Verbrecher, der neben ihm seine Schuld bekennt sagt er: "Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein!"
Und ein klar denkender Offizier, der vermutlich nicht gerade für sentimentale Gefühle anfällig war, sagt, nachdem er das alles sieht: "Dieser Mensch ist in Wahrheit Gottes Sohn gewesen!"

Schau dir Jesus an, wie er ans Kreuz gegangen ist, wie er verurteilt und gefoltert wurde. Betrachte, wie er gelitten hat und überlege dir, warum er das getan hat; und dann bilde dir selber ein Urteil darüber, was das für ein Mensch ist und ob es einen lebendigen Gott gibt!

Schließlich ist da die Tatsache der Auferstehung Jesu. Geschichtliche Ereignisse werden dann als Tatsachen betrachtet, wenn sie von vielen unabhängigen, verläßlichen Menschen bezeugt werden. So ist es in jedem Gerichtsverfahren. Nun gibt es eine große Zahl von Menschen, die glaubwürdig berichten, daß der gestorbene und begrabene Mensch Jesus ihnen wieder lebendig begegnet ist, daß sie mit ihm gegessen und getrunken haben, daß sie mit ihm geredet haben und er sie gelehrt hat.
Dagegen steht unsere Lebenserfahrung: Tote werden nicht wieder lebendig! Aber wer sagt dir, daß dieses Naturgesetz absolut gilt?
Wer die Auferstehung Jesu bestreiten will, der muß behaupten, daß alle die Zeugen die ihn unabhängig voneinander an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten gesehen haben, lügen. Er muß behaupten, daß sie alle unabhängig voneinander die gleichen Illusionen und Wahnvorstellungen gehabt haben. Außerdem kann er nicht erklären, wieso damals plötzlich in Jerusalem eine Bewegung von tausenden Menschen entstanden ist, die sich bis heute millionenfach ausgebreitet hat.
Die Auferstehung Jesu ist die einzige plausible Erklärung für das, was damals in Jerusalem geschah. Der Unglaube hat eine Beweislast gegen Hunderte von Zeugen zu bringen, wenn er die Auferstehung bestreitet. Das konnte er schon damals nicht, denn sonst hätte man die Behauptung der Auferstehung ja leicht widerlegen können, in dem man einfach die Leiche Jesu aller Welt präsentiert. Wer die Auferstehung von Jesus bestreitet, vollzieht auch einen Glaubensakt. Aber es ist ein Glaube gegen den Verstand, ein Glaube gegen die Zeugen, ein Glaube an die Absolutheit seines eigenen, beschränkten Weltbildes. Nun sage keiner, das sei vernünftiger, als an den auferstandenen, lebendigen Jesus zu glauben.

g) Gottes Geist in der Geschichte

Jetzt komme ich zu dem vorletzten Argument, auf das ich heute eingehen will. Es geht um die Wirkungsgeschichte des Christentums. Mir fallen vor allen Dingen vier Bereiche ein, in denen Gott sich darin zu erkennen gibt, daß er die Welt durch die Ausbreitung des Christentums gesegnet hat:
· Da ist einmal die Entzauberung der Natur als Voraussetzung für die moderne Wissenschaft;
· dann zweitens das Erbarmen und die Liebe Jesu als Quelle der Humanität;
· drittens der ewige Wert des einzelnen Menschen - unabhängig von seiner Leistungsfähigkeit oder Herkunft
· und viertens die Herrschaft des Rechtes über alle menschliche Gesetzgebung und alles menschliche Unrecht.

Wer der Schöpfungsgeschichte der Bibel glaubt, wird frei die Welt zu erforschen. Die Natur ist sozusagen nicht mehr überall dämonisch geladen, sondern sie ist vom Schöpfer uns Menschen zu einem verantwortlichen Umgang anvertraut. Es ist eben kein Zufall, daß gerade im christlichen Abendland der technische Fortschritt zu Hause ist, daß hier Schulen und Universitäten gegründet wurden, als in nichtchristlichen Teilen der Welt so etwas noch nicht denkbar war.
Wir können allerdings kaum noch ungehemmt von den Errungenschaften der Medizin oder der Mechanik reden, weil wir so sehr unter dem Mißbrauch des technischen Fortschritts leiden. Der Mißbrauch hat seine Ursache aber vor allem darin, daß sich die westliche Wissenschaft seit der Aufklärung ausdrücklich von Gott losgesagt hat und damit eben auch die Verantwortung für seine Schöpfung mißachtet hat.

Ein Klassiker der historischen Bücher stammt von Gerhard Uhlhorn und heißt "Die christliche Liebestätigkeit". Es fängt mit folgenden berühmt gewordenen Sätzen an: "Jesus Christus nennt das Gebot der Liebe, welches er seinen Jüngern gibt, ein neues Gebot. Das war es auch, denn die Welt vor Christus ist eine Welt ohne Liebe." Das ist eine steile Behauptung. Aber sie stimmt. Natürlich gab es vor Jesus auch schon menschliche Freundschaft, Erotik und zwischenmenschliche Liebe. Aber den christlichen Begriff für Liebe "Agape" gab es vorher noch nicht und ebensowenig die dazugehörige Sache. Durch Jesus Christus kam eine neue Qualität von Liebe in die Welt, die es ohne ihn nicht gab und bis heute nicht gibt. Deshalb mußten die Christen auch ein eigenes Wort dafür erfinden. Gerhard Uhlhorn zeigt dann auf, welche soziale Revolution das Erscheinen Jesu in der Welt mit sich brachte und das ist schwer beeindruckend: Menschen, die sonst verhungert wären, bekamen zu essen; Kinder, die sonst auf der Straße lebten, wurden von christlichen Familien aufgenommen; Verstorbene, die sonst auf der Müllhalde gelandet wären, wurden von den Christen begraben; mittellose Kranke wurden in christlichen Hospitälern gepflegt und im Sterben begleitet; Schwache und Behinderte bekamen eine Zuwendung und Liebe, die in der Weltgeschichte total neu war. Die Leuchtkraft dieser Liebe, die in den Christen brannte, war so überzeugend, daß auch die blutigsten Verfolgungen das Christentum nicht auslöschen konnten.

Umgekehrt erleben wir heute auf Schritt und Tritt, wie die zunehmende Entfernung von Gott in unserem Land auch zu einem Untergang der Menschlichkeit führt. Für Alte, Kranke und Schwache ist plötzlich kein Geld mehr da; Menschen die wehrlos, behindert oder auch einfach nur ungewollt sind, darf man straflos im Mutterleib töten. Je mehr der Mensch sich von Gott entfernt, desto mehr wird er zur Bestie.
Es ist auch heute noch in nichtchristlichen Kulturkreisen nicht selbstverständlich, daß ich das Haus eines anderen lösche, nur weil es brennt. Was geht mich das Haus eines anderen an? Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr! Ist der Wahlspruch der Feuerwehr. Denn die Gottes- und Nächstenliebe, die in Jesus erschienen ist, ist die Quelle aller Humanität.

Ein wesentliches Merkmal der beiden atheistischen Diktaturen die Deutschland im letzten Jahrhundert erlitten hat, war die Vermassung. Der Einzelne bedeutet nichts, das Proletariat, die Arbeiterschaft, das Volk und die Rasse sind alles. Daß du als einzelner Mensch wertvoll und wichtig bist, egal was du leistest, oder was dir mißlingt, das gilt nur, weil Gott den einzelnen Menschen sucht. Jesus erzählt in Lukas 15 ein Gleichnis von einem Hirten, der die große Masse in der Wüste stehen läßt, nur um ein einzelnes, verlorenes Schaf zu suchen. Der Hirte ist Gott und das Schaf bist du. Weil Gott den Einzelnen wichtig nimmt, weil er ihn liebt, bis in den letzten Winkel seiner Persönlichkeit hinein, deshalb hat er Gewicht. Wenn das keine Errungenschaft des Christentums ist!

Nun höre ich natürlich sofort den Einwand, daß Gott viel zu oft als Vorwand für Krieg und Verfolgung mißbraucht wurde. Aber auch Messer oder Autos oder Steine wurden dazu benutzt, um Menschen zu töten. Sind sie deshalb an sich böse? Überprüfe doch bitte selbst, ob sich die Kreuzfahrer und Hexenverfolger zu Recht auf Jesus und die Bibel berufen konnten! Wenn ja, dann kannst du meinetwegen getrost die Sache mit Gott sein lassen.

Schließlich ist Gott in der Wirkungsgeschichte des Christentums erkennbar, weil Er für das Recht eintritt, auch gegen ungerechte Gesetze. Die Mauerschützen und ihre Auftraggeber, die Verbrecher der Nazis hätte man nicht verurteilen können, wenn es nach den geltenden Gesetzen gegangen wäre. Aber über allen Gesetzen steht das Recht Gottes und an diesem Recht müssen sich alle Gesetze messen lassen, ob sie unrecht sind, wie es heute die Abtreibungsgesetze betrifft. Ohne Gott gibt es kein Recht oder umgekehrt, wie Tolstoi sagt: "Wenn es Gott nicht gibt, ist alles erlaubt." Möchtest du in einem Staat leben, in dem alles erlaubt ist?

Deshalb stelle ich fröhlich die Behauptung auf, daß Gottes positive Kraft auch in der Wirkungsgeschichte des Christentums sichtbar ist.

h) Das Volk Gottes in allen Nationen

Mein für heute letztes Argument für den Glauben ist die Gemeinde: Der Graf Zinzendorf aus der Oberlausitz hat gesagt: "Die Gemeinde ist der einzige Beweis gegen den Unglauben, es gibt keinen anderen und es braucht auch gar keinen anderen!"
Das ist auch die Erfahrung der Urgemeinde gewesen. Ihre Gemeinschaft war so sehr von Liebe erfüllt, daß jeder der in ihre Mitte kam von der Gegenwart Gottes unmittelbar überzeugt war. Für mich selbst waren es auch verwandelte Menschen, die mich auf die Spur gebracht haben, die mich zu Jesus geführt hat. Ich habe gemerkt: so kann kein Mensch aus sich selbst sein, solche Liebe, solche Freude, solche Hoffnung gibt es nur bei den Christen, und das alles haben sie nicht aus sich selbst. Der Graf Zinzendorf hat seinen ersten Missionaren auch einen wichtigen Rat mitgegeben. Er hat ihnen gesagt, sie sollen mit den Sklaven auf den Zuckerrohrplantagen dort in der Karibik, wo sie waren, so lange arbeiten und diese Menschen lieben, bis diese von alleine fragen: "Wer ist der, der solche Menschen macht?" Erst wenn sie diese Frage stellen und die Liebe Gottes in den Christen erkannt haben, erst dann sollen ihnen die Missionare das Evangelium erklären.
Und so geschieht es immer wieder, Menschen kommen in die Gemeinde. Und was sie dort erleben, bringt sie zu der Erkenntnis: So kann kein Mensch von alleine sein, hier ist eine fremde, erneuernde Kraft am Werk. Und sie fangen an, an Gott zu glauben.

Das ist übrigens das Schreckliche an unseren Volkskirchen, daß da oft gar keine Bruderschaft gelebt wird und darum Gott für die Welt nicht mehr erkennbar ist. Wo aber bei uns die Liebe Jesu Gestalt gewinnt, da sind wir ein helles Licht im Dunkeln und eine Stadt auf dem Berg, die man nicht übersehen kann.

Die Christen sind anders: Als John Wesley auf dem Atlantik, bei der Überfahrt nach Amerika, in einen Sturm geriet, überfiel alle Mitreisenden die Panik. Nur eine kleine Schar von Christen blieb ruhig, sang und betete. Da fragte John Wesley einen von ihnen, warum sie so anders seien. Er bekam nur die einfältige Antwort eines alten Mannes; der sagte: "Unsere Frauen und Kinder haben keine Angst vor dem Tod!"
So etwas ist nirgends auf der Welt zu haben. Solche Hoffnung und Freude kann sich keine Religion und kein Mensch selber machen. So etwas gibt es nur bei Jesus.

Wir haben eine kleine Auswahl von Argumenten betrachtet. Sie sind wie Spuren und Fußabdrücke, die Gott in unseren Herzen, im Weltall und in der Geschichte hinterlassen hat. Aber selbst wenn wir ihnen allen folgen, haben wir erst eine dunkle Ahnung, wer Gott wirklich ist. Es gibt nur einen Ort, wo man ihn hell und klar erkennen kann, wo er sein ganzes Herz offenbart hat: Nämlich in dem Menschen Jesus Christus. Gott beweist sich selber! Er beweist sich in den Herzen der Menschen die das Vertrauen zu Jesus wagen.
Wir können niemand zwingend beweisen, daß Gott ihn sucht. Wir versuchen es auch gar nicht. Wer nicht glauben will, der wird immer Wege finden sich ihm zu entziehen.
Wer es aber wagt, sich mit Jesus einzulassen, der macht keinen Sprung ins Ungewisse. Denn es ist nicht unvernünftig an Gott zu glauben. Du mußt deinen Verstand nicht an der Garderobe abgeben, wenn du Christ wirst. Im Gegenteil: Gott hat sich nicht unbezeugt gelassen in seiner Welt.

 

 

 

 

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