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Die Glocken von St. Nikolai
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Öffnungszeiten

Samstag und Sonntag von 11 bis 16 Uhr mit kostenloser Kirchenführung

Sie können auch Veranstaltungen in der Kirche besuchen oder sich für eine Kirchenbesichtigung oder Führung anmelden. An Wochentagen kann im Gemeindebüro ein Kirchenschlüssel gegen Unterschrift abgeholt werden.

Förderkreis
Der Förderkreis Alte Kirchen der Luckauer Niederlausitz e.V. hat sich Mitte letzten Jahres mit ... Lesen sie weiter

 

Geschichte

Am 27. Juli 1291 wurde unsere St. Nikolai Kirche in Luckau das erste Mal urkundlich erwähnt. In dieser Urkunde rief Bischof Bruno von Naumburg zu einer Spende für die Erbauung einer Kirche in Luckau auf. Seit diesem Datum haben sich Größe, Form und Ausstattung der St. Nikolai Kirche immer wieder verändert und den Gegebenheiten der Zeit angepasst. Die Kirche ist in ihrer Größe und Form ungefähr seit dem 14. Jh. so geblieben. Ihre Ausstattung ist ungefähr seit Mitte des 18. Jahrhunderts unverändert. Da die Kirche bis heute ein Gottesdienstraum ist, versucht die Gemeinde v.a. im Ausstattungsbereich aktuelle Ansprüche mit Überliefertem zu vereinbaren.

St. Nikolai Kirche vor 1846
Gebäude

Die St. Nikolai Kirche zählt zu den größten Stadtkirchen der Region. Mit ungefähr 1100 Sitzplätzen ist sie somit auch der größte Versammlungs- oder Festraum in Luckau und Umgebung. Der rote Backsteinbau prägt schon seit Jahrhunderten das Stadtbild Luckaus und ist ein unverwechselbares Merkmal der Stadt. Ihr großes Satteldach hat eine Fläche von 4000 qm, das Außenmaß der gotischen Hallenkirche ist 72 x 30 m. Die Höhe des Gebäudes ist ca. 41m.

 

Die Ausstattung der Kirche

Wir stellen Ihnen nun einige Ausstattungsgegenstände exemplarisch vor. Am Besten ist aber, Sie kommen selbst nach Luckau, um die Kirche zu besichtigen und vereinbaren eine kostenlose Kirchenführung mit uns (Öffnungszeiten).

Donat Orgel

Die sich auf der westlichen Emporenanlage befindende Orgel, wurde 1672 von dem Orgelbauer Christoph Donat aus Leipzig erbaut. Sie ist eine dreimanualige Hoch-Barockorgel mit 44 klingenden Registern und ca. 3.500 Pfeifen. 1978 wurde die Orgel umfangreich von der Firma Schuke aus Potsdam restauriert, so daß sie heute eine der wenigen noch bespielbaren Donat Orgeln ist. Zu hören ist die Orgel am Sonntag im Gottesdienst, bei Konzerten und auf CD.

Kanzelfiguren

Die Figuren die die Kanzel tragen wurden 1666 von dem Torgauer Bildhauer Andreas Schultze aufgestellt. Sie sind die lebensgroßen Nachbildungen von Moses und Aaron. Desweiteren zeigen Reliefs an der Kanzel selbst Szenen aus dem Alten und dem Neuen Testament der Bibel. An den Ecken der Kanzel sind die Apostel und Christi als Figuren zu sehen. Diese Kanzel war das letzte Werk von Schultze.

Hochaltar

Der im Chorumgang stehende Hochaltar wurde 1670 von dem Doberluger Hoftischler Abraham Jäger erbaut. In dem für Barockaltäre typischen Aufbau sind Gemälde mit Szenen aus der Bibel zu sehen: Abendmahl, Kreuzigung, Auferstehung und Himmelfahrt Jesu. In den Medaillons ist die Verkündigung und die Geburt Christi gemalt. Die Gemälde wurden von dem Maler Christoph Krause aus Großenhain geschaffen.

Bald gibt es sicher ein Foto ohne Gerüst!

Doppelwendeltreppe

Die doppelläufige Wendeltreppe neben dem Eingang zur Sakristei führt zu den Logen und Emporen der Nordseite der Kirche. Sie ist ein Werk des Luckauer Tischlermeisters Joachim Brandigk aus dem Jahre 1673.

Taufstein

1670 wurde der Taufstein in Form eines Kelches geschnitzt und gemalt. Abraham Jäger und Christoph Krause waren auch hier gemeinsam die Künstler. Denn in den Taufstein sind 6 von Krause bemalte Bildtafeln eingearbeitet, die im Zusammenhang mit Taufe und ihrer Wirkung stehen. Seit April 2001 kann der Taufstein nach sorgfältiger, über ein Jahr dauernder Restaurierung wieder in unserer Kirche besichtigt werden.

Weitere bemerkenswerte Gegenstände in unserer Kirche sind die Patrizierlogen, die Bauinschrift der Kirche und außen das kürzlich aufgefrischte Spruchband um die Kirche.
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 Redaktion:Jörg Gintrowski, Schulstraße 2, 15926 Luckau — e-Mail: kirche-luckau@t-online.de